{"id":1536,"date":"2013-05-03T00:52:15","date_gmt":"2013-05-02T22:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/bardina.blog.pangea.org\/?page_id=1536"},"modified":"2014-01-15T20:11:53","modified_gmt":"2014-01-15T18:11:53","slug":"petita-historia-de-la-moneda","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bardina.blog.pangea.org\/de\/publicacions-de-lagusti-chalaux-vida-obra-i-pensament\/petita-historia-de-la-moneda\/","title":{"rendered":"Kleine Geschichte des Zahlungsmittels"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Kleine Geschichte des Zahlungsmittels.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Vor dem Jahr 2.500 vor Chr. existierte in den St\u00e4dten zwischen Euhrat und Tigris, am Indus und am Nil eine shr spezielle Art von Zahlungsmittel.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Menschen brachten den \u00fcbersch\u00fcssigen Teil ihrer Produkte zu den Tempeln in den von Mauern umgebenen St\u00e4dten. Dort er\u00f6ffneten die priesterlichen Buchhalter jeder Person ein Konto, das aus eine Marke aus Steingut bestand, die mitgebrachte Ware kam in den Tempelspeicher, wobei je nach Art und Menge dieser Ware ein abstrakter Geldbetrag festgelegt wurde.<\/p>\n<p align=\"justify\">Sp\u00e4ter, wenn die gleichen Personen eine andere im Tempel gelagerte Ware verlangten, wurde der Vorgang umgekehrt.<\/p>\n<p align=\"justify\">F\u00fcr jeden Tauschvorgang wurde ein Dokument aus Steingut erstellt, auf dem der Name des K\u00e4ufers, der des Verk\u00e4ufers, die getauschte Ware sowie die Menge der benutzten monetarischen Einheiten festgehalten wurde. Dies nennen wir Rechnungs-Scheck..<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/bardina.blog.pangea.org\/files\/2013\/05\/bullae01.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1545\" alt=\"Bullae.\" src=\"http:\/\/bardina.blog.pangea.org\/files\/2013\/05\/bullae01.gif\" width=\"205\" height=\"183\" hspace=\"10\" \/><\/a>F\u00fcr wichtige Tauschvorg\u00e4nge und solche zwischen verschiedenen St\u00e4dten f\u00fchrte man ein Garantietransportssystem ein, das auf den sogenannten \u00abBullen\u00bb beruhte. Im Gef\u00e4hrt des Transporteurs befand sich eine Kugel aus Steingut, in deren Innerem sich die Marken befanden, die die verschiedenen transportierten Produkte repr\u00e4sentierten. Auch auf der Oberfl\u00e4che der Kugel waren die Daten der Marken eingraviert. Am Ziel eingetroffen, \u00f6ffnete man die Kugel und verglich, ob deren Inhalt mit dem des Transportguts \u00fcbereinstimmte.<\/p>\n<p align=\"justify\">In jener Epoche entwickelte sich zwischen den verschiedenen St\u00e4dten eine zunehmende Friedfertigkeit, die zum Teil auf die Uneinnehmbarkeit ihrar Befestigungsmauern zur\u00fcckgef\u00fchrt werden kann, zum Teil aber auch auf das Bl\u00fchen des Handels, dessen Grundlage das oben beschriebene Tauschsystem war.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Zhlungsmittel war ein abstraktes Instrument, dessen Wert allein in Funktion zu einer tats\u00e4chlich existierenden Ware bestand. Jeder kommerzielle Tauschvorgang hinterliess auf diese Weise in Gestalt der Steingutmarken eine entsprechende legale Spur.<\/p>\n<p align=\"justify\">All dies wurde zunichte gemacht durch das Aufkommen des anonymen Zahlungsmittels in Form von Gold, Silber, Kupfer und Bronze. Dieser andere Typ eines Zahlungsmittels, der anonym, konkret und nicht an Waren gekoppelt war, erm\u00f6glicht auf ungleich leichtere Weise die Korruption und Bestechung.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit dem Auftauchen des anonymen Zahlungsmittels um 2.500 vor Chr. trat auch die Privatbank auf den Plan, die authentische Macht im Schatten. Und die Tempelverwalter wechselten ihre Berufe und widmeten sich nun dem Erfinden der Religionen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Von diesen Moment an tauchten die grossen Weltreiche wieder auf. Die uneinnnehmbaren Mauern fielen, und dies nicht etwa unter den Schl\u00e4gen von damals noch nicht existierenden Rammb\u00f6cken und Sturmkatapulten, sondern durch die Bestechunggelder der Belagerer an einige der W\u00e4chter. Anschliessend konnte man die bestochenen Verr\u00e4ter auf diskrete Weise beseitigen und die Besatzungsmacht erfand Mythen, wie die vom \u00abTroyanischen Pferd\u00bb und \u00abden Trompeten von Jericho\u00bb.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/bardina.blog.pangea.org\/files\/2013\/05\/dolarusa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1543\" alt=\"Anonyme Zahlungsmittel.\" src=\"http:\/\/bardina.blog.pangea.org\/files\/2013\/05\/dolarusa.jpg\" width=\"600\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/bardina.blog.pangea.org\/files\/2013\/05\/dolarusa.jpg 600w, https:\/\/bardina.blog.pangea.org\/files\/2013\/05\/dolarusa-300x131.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Das anonyme Zahlungsmittel machte seine Entwicklung durch, bis es zu modernen Banknoten und anonymen Zahlungsanweisungen wurde. Die verschiedenen politischen Institutionen, die geschaffen wurden, damit sich dir B\u00fcrger der Illusion hingeben von ihnen besch\u00fctzt zu werden, sind dem Ansturm der faktischen M\u00e4chte ausgesetzt, welche Politiker, Techniker und Richter bestechen und korrumpieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Und jetzt ist der Moment f\u00fcr die \u00f6konomischen Verschl\u00e4ge des Studienzentrums Joan Bardina gekommen. Wir meinen, dass man zu einem nichtanonymen und auf Haftung beruhendem System des Austauschs zur\u00fcckkehren sollte, wie zu dem der alten Tempelwirtschaft, doch mit dem heutigen technologischen Standard, indem man erneut den \u00abRechnungs-Scheck\u00bb verwendet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Hierzu ist die Einrichtung eines \u00f6ffentlichen telematischen Netzes notwendig, dessen Benutzung obligatorisch und gratis ist. Dieses Netz ist mit einer Reihe von Garantien ausgestattet, die die Konzentration von Macht verhindert, wie sie ein Verf\u00fcgen \u00fcber dieses Netz verschaffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als eine dieser Garantien schlagen wir vor, eine wirkliche Trennung von Exekutive, Legislative, und Justizwesen vorzunehmen. Dem Justizwesen, unabh\u00e4ngig von Exekutive und Legislative, sollte durch Verfassungsgebot ein gewisser fester Prozentsatz des Staatshaushalts zugewiesen werden. Die Justiz sollte sich nicht auf Organewie den \u00abGeneralrat der Justizmacht\u00bb (\u00abConsejo General del Poder Judicial\u00bb) st\u00fctzen, der im spanischen Staat existiert und anstrebt, aus den herrschenden politischen Parteien heraus die Justiz vermittels Exekutive und Legislative zu kontrollieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir glauben, dass die telematische Kontrolle der Bev\u00f6lkerung durch die Privatbanken und deren Netzsysteme bereits Realit\u00e4t ist. Unser Vorschlag zielt weniger darauf ab, ein neues telematischez Netz einzurichten, sondern darauf, in den bereits bestehenden Netzen Ordnung zu schaffen, indem die privaten Daten jeder Person dieser selben Person zur Verf\u00fcgung stehen, und nur im Falle eines Prozesses dem Richter. Die statische Gesamtinformation \u00fcber den Markt soll allen Marktteilnehmern zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ein wichtiger Aspekt, der bei dieser Reform in Rechnung gestellt werden muss, ist der, dass die Gemeinschaft allen Personen, die ohne Lebensunterhalt sind, sei es, dass sie keine Arbeit oder keinerlei Pension besitzen, ein soziales Mindesteinkommen garantiert. Es ist logisch, dass mit diesem System die unw\u00fcrdigen, im Scharzmarktbereich wurzelnden Arbeitsverh\u00e4ltnisse zum Verschwinden gebracht w\u00fcrden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Damit sich ein volkswirtschaftlich ausgeglichener Gesamthaushalt ergibt, stellen wir eine Hypothese auf, die, wenn sie sich als verifizierbar erweist, uns dieses soziale Mindesteinkommen oder Sozialgehalt verschafft, ohne dass man auf aufwendige Steuererhebungssysteme zur\u00fcckgreifen m\u00fcsste. Diese Hypothese hat ihre Grundlage im gesamtgesellschaftlichen Reichtum, der im Markt geschaffen werden kann ein gesellschaftlicher Reichtum, der auf den Produktions\u00fcbersch\u00fcssen beruht und dem Geld, das zum Erlangen dieser gesch\u00f6pft werden kann. Dieses Geld wird unter den am wenigsten beg\u00fcnstigen Personen verteilt.<\/p>\n<p align=\"right\">Agust\u00ed Chalaux de Subir\u00e0.<br \/>\nBrauli Tamarit Tamarit.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine Geschichte des Zahlungsmittels. Vor dem Jahr 2.500 vor Chr. existierte in den St\u00e4dten zwischen Euhrat und Tigris, am Indus und am Nil eine shr spezielle Art von Zahlungsmittel. 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